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LINKE: Forderung nach Einstellung von Übungsflügen der Bundeswehr

Arnold Krüger, Vorsitzender Linksfraktion im Kreistag MSE

 

Mit Unverständnis hat Linken-Kreistagsfraktionschef Arnold Krüger auf die Wiederaufnahme des Übungsbetriebs von Kampflugzeugen der Bundeswehr reagiert. „Seit dem Zusammenstoß und Absturz der beiden Eurofighter-Kampfflugzeuge ist erst gut eine Woche vergangen. Die Ursachenklärung ist noch nicht abgeschlossen und überhaupt konnte bisher niemand nachvollziehbar darlegen, warum derartige Luftkampfübungen über bewohntem Gebiet stattfinden müssen. Ich schließe mich hier dem Warener Bürgermeister Norbert Möller und auch Landrat Heiko Kärger an, die die Einstellung der Trainingsmaßnahmen in unserer Region eingefordert haben. Dies wäre sehr im Sinne und zum Schutz der hier im Landkreis lebenden Menschen. Hinzu kommen die Beeinträchtigungen und Folgen für die Mecklenburgische Seenplatte als Urlauber- und Tourismusregion“, so der Fraktionsvorsitzende.

Zudem erwarten wir als Linksfraktion einen offenen und klaren Umgang und Informationen zu Folgen des Unglücks – hinsichtlich eventueller Umweltschäden und insbesondere auch zu möglichweise gesundheitlichen Beeinträchtigungen von Einsatzkräften die direkt an den Absturzstellen der Kampfpflugzeuge aktiv waren und der im Umfeld lebenden Einwohnerinnen und Einwohner. Zudem ist die Frage zu beantworten, ob unsere Ortsfeuerwehren, die ohnehin häufig bereits am personellen und technischen Limit agieren müssen, für derartige Einsatzlagen hinreichend materiell ausgestattet sind oder ob es hier einer dringenden Nachsteuerung bedarf. „Gegenüber der Kreisverwaltung regt meine Fraktion daher an, dass bei den Konstituierungen der zuständigen Fachausschüsse des Kreistages - Ende August - diese und weitere Themen diskutiert werden – nicht nur mit den Mitarbeitern der Kreisverwaltung sondern auch gemeinsam mit zuständigen Vertreterinnen und Vertretern des Landes und der Bundeswehr, so Arnold Krüger abschließend.