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Gleichberechtigung ja – aber bitte nicht so!

Zum anhaltenden Streit um die Neubesetzung der Präsidentenstelle am Oberlandesgericht Rostock erklärt die rechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

„Es ist ein wichtiges und richtiges Ziel, mehr Frauen in Führungspositionen in der Justiz zu bringen. Es muss deshalb dafür gesorgt werden, dass Frauen die gleichen Karrierechancen bekommen wie Männer. Hierzu gehört jedoch nicht das Herabsetzen von Beurteilungen männlicher Mitbewerber. Sollte sich herausstellen, dass die Zeugnisse von Herrn Theede tatsächlich schlechter formuliert wurden, als eigentlich zulässig, wäre das ein Unding. Ein solches Vorgehen schadet nicht nur Herrn Theede, sondern auch dem Ziel der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Bei allen berechtigten Wünschen Frauen in Führungspositionen der Justiz zu bringen, muss nach wie vor die Bestenauslese im Vordergrund stehen. Jedwede Manipulationen sind hier völlig inakzeptabel.“