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Firmengründungen in M-V: Neue Erkenntnisse in der Staatskanzlei?!

Zu den Medienberichten über die Erklärung des Chefs der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Heiko Geue, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster:

„Neue Erkenntnisse der Staatskanzlei sind immer willkommen. Zumal, wenn sie das Land voranbringen. Doch was will uns der neue Chef der Staatskanzlei und Vertraute von Ministerpräsidentin Schwesig mit seiner heutigen Wortmeldung zur Hanse Sail sagen? Unser Land ist auf Firmengründer angewiesen, stellte Herr Geue heute fest – richtig und seit Jahren bekannt.

Neben einer gründerfreundlichen Kultur brauche es auch die entsprechende Infrastruktur, zum Beispiel schnelles Internet und leistungsfähige Mobilfunknetze – auch richtig und ebenfalls seit Jahren bekannt. Alles wichtige Erkenntnisse, die aber Fragen aufwerfen:

Wer hat eigentlich die Digitalisierung verpennt?
Wer bekommt nicht einmal öffentliches WLAN in den eigenen Gebäuden hin?

Wer hat keine Ahnung über die Gründerkultur an den Hochschulen und Universitäten des Landes?

Wer erstickt seit Jahren die einstmals erfolgreiche Keimzelle „Schülerfirmen“?

Es war und ist genau diese Landesregierung.

Was haben denn SPD und CDU in den letzten Jahren getan, um das Thema Existenzgründungen in der Öffentlichkeit stärker zu verankern und den Trend der stark abnehmenden Zahl von Existenzgründungen aufzuhalten?

Wenn Herr Geue heute richtig erkannt hat, was das Land braucht, dann sollte er ab sofort darauf Einfluss nehmen, nicht jede Kritik meiner Fraktion zu negieren. Dazu gehört auch, nicht alle Vorschläge meiner Fraktion, die oftmals von den Profis vor Ort kommen oder in Rücksprache mit ihnen entstehen, pauschal abzulehnen, wie das in der Vergangenheit der Fall war.

Das Land braucht Existenzgründungen und innovative Ideen in allen Bereichen: Herr Geue übernehmen Sie!