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Sitzung der Kreistagsfraktionen DIE LINKE Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald in Stavenhagen - Erfahrungsaustausch ist die billigste Investition

Pressemitteilung der Kreistagsfraktion

Am 22.Februar trafen sich die Linksfraktionen der Kreistage Mecklenburgische Seenplatte (MSE) und Vorpommern-Greifswald (VG) zu einem ersten Erfahrungsaustausch in der Reuterstadt-Stavenhagen.

Neben dem gegenseitigen Kennenlernen standen Fragen der Umsetzung der Kreisgebietsreform, die finanzielle Situation der Landkreise und hier insbesondere die steigenden Kosten im Jugendhilfebereich im Mittelpunkt der Debatte. Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Landkreises MSE, Peter Ritter, erläuterte an Hand der Jugendhilfeplanung des Kreises, die geringe Spielräume bei der Förderung der so genannten freiwilligen Aufgaben in der Kinder-und Jugendarbeit .Eine Situationsbeschreibung, die von Jeannine Rösler, Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Landkreises VG geteilt wurde.

Beide Fraktionen, sowie die als Gast an dem Treffen teilnehmende Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag Vorpommern-Rügen, waren sich daher einig, dass die Landesfinanzierung im Bereich der Kinder-und Jugendarbeit von der Pro-Kopf-Förderung der 10- bis 26- jährigen abgekoppelt werden und mindestens als erstem Schritt auf dem gegenwärtigen Niveau eingefroren werden muss. Die Anzahl der 10- bis 26-jährigen nimmt stetig ab, damit auch die Höhe der Landesförderung- die Herausforderungen der Jugendarbeit aber bleiben. Es ist auch nicht einzusehen, so beide Fraktionen, dass die Landesförderung erst bei den 10-jährigen Kindern einsetzt. Das Förderalter sollte daher in einem ersten Schritt auf 6 Jahre herabgesetzt werden.

Die Kooperation beider Fraktionen, so die Fraktionsvorsitzenden Marlies Peeger (Landkreis VG) und Arnold Krüger (Landkreis MSE) soll fortgeführt werden. Arbeitsgruppen wurden in Anlehnung an die Ausschüsse in beiden Kreistagen gebildet. Die Schulentwicklungsplanung in beiden Landkreisen und die Entwicklung der Berufsschulstruktur in der Region sollen nächste Schwerpunkte sein.